Author: Henrik

  • FM-Satellitenfunk

    Bei einem Stationstreffen Anfang April waren wir erfolgreich auf einem LEO-Satelliten QRV. Diese Satelliten fliegen in recht niedrigen Umlaufbahnen um die Erde, wodurch sie bereits mit wenig Sendeleistung und einfachen Antennen zu erreichen sind. Da sie jedoch um die Erde kreisen, ist eine Verbindung zu ihnen nur zu gewissen Zeitfenstern möglich, die mit Apps wie Look4Sat oder PC-Software wie Orbitron oder GPredict vorhergesagt werden können.

    Um den Satelliten zu empfangen, nutzten wir eine Arrow-Antenne mit 7 Elementen auf 70 cm. Als Empfänger diente uns ein Yaesu FTX-1F. Bei Satellitenfunk kann es recht hilfreich sein, das eigene Signal zu überprüfen und während des Sendens auf der Downlink-Frequenz (Richtung Erde) das eigene Signal zu kontrollieren. Deshalb nutzten wir für den Uplink (Richtung Satellit) ein separates Handfunkgerät mit einer 6 Element 2m-Yagi nach DK7ZB.

    Insgesamt zwei QSOs konnte ich mit meinem persönlichen Rufzeichen DH7SH führen, mit Unterstützung durch Tobias, DC4TA, und Yangjun, DM3WN.

    Hier eine Aufnahme des Überflugs:

    Bei dem Satelliten handelte es sich um den Saudisat-1C (SO-50). Bei dem Pass wurde eine maximale Elevation von 35 Grad erreicht.

    Saudisat-1C
    Uplink: 145,8500 MHz (FM CTCSS 67,0 Hz)
    Downlink: 436,7950 MHz (FM)
  • Neue Position des Meshcore-Repeaters

    Unser Meshcore-Repeater befindet sich nun auf einer neuen Position an unseren Masten! Dadurch ist die Antenne nahezu überhaupt nicht mehr verdeckt, wodurch die Signalstärke in Richtung Osten sich deutlich verbessert haben sollte.

    Meshcore, ein vom Mobilfunk unabhängiges Netz für Kurznachrichten, erfreut sich in letzter Zeit wachsender Beliebtheit. Jeder kann das Netz (auch ohne Lizenz) nutzen. Der Einstieg ist mit wenig Hardware für wenige Euro möglich.

    Mehr zu Meshcore in Karlsruhe: ka-mesh.de

  • DF0UK im Meshcore-Netz

    Seit kurzem ist ein Meshcore-Repeater an der Antennenanlage von DF0UK installiert. Dieser arbeitet vollständig autark und wird mit Solarzellen betrieben.

    Das Meshcore-Netz in Karlsruhe befindet sich aktuell im Aufbau, es soll einmal das gesamte Stadtgebiet sowie alle wichtigen Außenbereiche abdecken. Meshcore baut auf dem bekannten Meshtastic LoRa Ad-hoc System auf, bietet aber einige Vorteile beim Routing und Handling von vielen Clients. Essenziell, wenn große Bereiche wie ganz Karlsruhe abgedeckt werden sollen.
    Es arbeitet komplett autark, ohne Anbindung ans Internet. Daher ist es auch im Bereich der Krisenkommunikation interessant. Mit einer App aus dem iOS App Store oder Google Play Store baut man eine Bluetooth-Verbindung zu einem Client auf, welche es für wenig Geld zu kaufen gibt. Diese Companions bilden die Brücke zum Netz. Zum Beispiel können ESP32-basierte Module wie unten gezeigt verwendet werden (ca. 20 Euro).

    Meshcore in Karlsruhe arbeitet auf 868 MHz, also im ISM-Band. Um teilzunehmen ist keine Amateurfunk-Lizenz erforderlich, es gilt jedoch zu beachten, dass Grenzwerte von Sendeleistung und Airtime-Faktor eingehalten werden. Dies erledigt Meshcore von alleine.
    Damit ist das System für alle offen und bietet einen hervorragenden Einstieg in die Welt der Funktechnik.

    Wer teilnehmen möchte, darf sich gerne in unseren Public-Channel #df0uk melden, wir freuen uns über Teilnehmer. Meshcore in Karlsruhe nutzt das Preset „EU/UK (Narrow)“.

    869.525 MHz / SF8 / BW62.5 / CR8

    Weitere Infos gibt es unter ka-mesh.de.

    Danke an Stephan, DH2ES von A07 für die Spende des Repeaters!

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